Zöliakie


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Was ist Zöliakie?

Von Zöliakie spricht man, wenn eine Unverträglichkeit des Klebereiweißes (Gluten) von Getreide vorliegt.

Bei Kontakt mit Gluten kommt es zur:

  • Schädigung der Dünndarmschleimhaut.
  • Entzündung und Zerstörung der Darmzotten.
  • Herabsetzung der Nährstoffaufnahme aus der Nahrung (durch Verlust der Verdauungsenzyme).


Folgen: Mangelerscheinungen und Verdauungsstörungen

Symptome der Zöliakie:

  • Krankheitsgefühl
  • Durchfall
  • Gewichtsverlust
  • Appetitlosigkeit
  • Bauchschmerzen
  • Milchzuckerunverträglichkeit
  • Fettstühle
  • Flatulenz
  • Blähungen
  • Übelkeit bzw. Erbrechen etc.

Ernährungstherapie:
Die Therapie der Zöliakie besteht - nach einer eindeutigen Diagnose - in der Einhaltung einer strikten glutenfreien Ernährung und das unbedingt ein Leben lang.

Durch Schädigungen an der Darmschleimhaut kann es Anfangs zu Unverträglichekeiten von:

  • großen Mengen an Zucker
  • sehr fetten Speisen
  • sehr scharfen und stark gewürzten Speisen
  • blähenden Speisen
  • sehr kalten und sehr heißen Speisen und Getränken führen.

In der glutenfreien Kost sind unbedingt zu vermeiden:
Weizen, Roggen, Gerste, Grünkern bzw. Dinkel, Tritikale, Kamut, Einkorn, Emmer, Hafer (aus Sicherheitsgründen/Kontamination) und die daraus hergestellten Produkten:
Mehl, Grieß, Flocken, Graupen, Schrotmehl, Keime, Kleie, Schleimpulver (wenn das Ausgangsprodukt nicht bekannt ist), Paniermehl, Zwieback, Brot, Gebäck, Kuchen, Torten, Marzipan (gekauft), Süßigkeiten mit Füllungen, Bier, Fertig und HF Produkte.

Hinweis: Diese Ernährungsempfehlungen ersetzen keine Beratung!

Weitere Informationen:
- www.zoeliakie.or.at (Österreichische Arbeitsgemeinschaft
   Zöliakie)
- Glutenfrei Kochen und sich wohl fühlen, Krenn-Verlag 2004,
   Hammer, Ranacher, Terler (ISBN 3-902351-24-1)







 

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