Geschichte
Die Gründung des Trägervereines der Goldenes Kreuz Privatklinik, dem Verein der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze, fällt in das letzte Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts
Bei der Eröffnung eines Kurhauses für Offiziere der kaiserlichen Armee in Abbazia (heute Opatija) in Kroatien, wurde 1891 der Gedanke geboren, auch für Beamte eine ähnliche Einrichtung in Wien zu schaffen.
Am 9. Dezember 1893 fand in Abbazia die konstituierende Versammlung des Vereines vom Goldenen Kreuz statt. Die Tätigkeit des Vereines entfaltete sich rasch unter der Patronanz des Kaiserhauses.
Die Liegenschaft in der Lazarettgasse 16 konnte im Jahr 1913 durch die finanzielle Unterstützung der Stifterin Therese Wieser angekauft und für Spitalszwecke adaptiert werden.
Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs diente das Haus als Kriegsverwundetenspital. Nach dem Zusammenbruch der Monarchie wurde es 1919 als Heinrich und Therese Wieser'sches Staatsbeamtenspital eröffnet und bis zu Beginn des Zweiten Weltkriegs erfolgreich geführt.
Am 30. Mai 1939 wurde der Verein aufgelöst und das Vermögen der Gemeinde Wien übertragen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs stand die am 14. April 1946 wiedererrichtete Gesellschaft vor dem Nichts.
Unter der Leitung von Dr. Josef Schlüsselberger, dem Präsidenten des Verwaltungsgerichtshofes konnten in mühsamen Verfahren die enteigneten Werte wiedergewonnen werden.
Seither konzentriert sich das Interesse der Gesellschaft auf den Ausbau und die Modernisierung der heutigen Privatklinik und im Besonderen auf die Unterstützung in Not geratener öffentlicher Bediensteter.




